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Luckau
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Luckau (niedersorbisch Ĺukow)cite-ref-2[2] ist eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie zählte, vor allem vor dem DreiĂigjährigen Krieg, zu den wichtigsten Städten der Niederlausitz und war vom 15. Jahrhundert bis 1993 durchgehend Kreisstadt verschiedener Landkreise. Luckau ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg.
Contents
⢠Geographie
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Baudenkmäler
⢠Gedenkstätten
⢠Museen
⢠Vereine
⢠Bildung
⢠Verkehr
⢠Wirtschaft
⢠Ehrenbßrger
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographie
Das Gebiet der Stadt Luckau in der Niederlausitz zählt mit 207,44 Quadratkilometern zu den flächengrĂśĂten Gemeinden in Deutschland und ist grĂśĂer als etwa die Stadt Stuttgart. Es erstreckt sich entlang der Nordseite des Lausitzer Grenzwalles und wird von Berste und Wudritz durchflossen, die beide in die Spree mĂźnden. Den hĂśchsten Punkt des Gemeindegebietes bildet der MĂźhlenberg im SĂźden mit 120 m Ăź. NHN. Die sĂźdliche Hälfte des Gebietes der Stadt ist in den Naturpark Niederlausitzer LandrĂźcken eingebettet. Zwischen den Ortsteilen Schlabendorf am See und FĂźrstlich Drehna liegt der ehemalige Tagebau Schlabendorf-SĂźd des Lausitzer Braunkohlereviers.
Im Landkreis Dahme-Spreewald grenzen im SĂźdwesten die amtsfreie Gemeinde Heideblick, im Norden â im Amt Unterspreewald â die Gemeinden Drahnsdorf, Kasel-Golzig und Bersteland, und im Nordosten die Kreisstadt LĂźbben (Spreewald) an Luckau. Im Osten und SĂźdosten grenzt Luckau an die Städte LĂźbbenau/Spreewald und Calau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im SĂźden grenzt Luckau an die Gemeinden Massen-Niederlausitz und Crinitz im Amt Kleine Elster-Niederlausitz im Landkreis Elbe-Elster. Im Nordwesten (sĂźdlich der Dahme, die dort die Grenze zu Drahnsdorf bildet) gibt es eine kurze Grenze zur Gemeinde Dahmetal im Amt Dahme/Mark im Landkreis Teltow-Fläming.
Stadtgliederung
⢠Bergen; 64 Einwohner
⢠Cahnsdorf mit dem Wohnplatz Siedlung; 357 Einwohner
⢠Egsdorf; 98 Einwohner
⢠Freesdorf; 46 Einwohner
⢠Fßrstlich Drehna mit dem Gemeindeteil Tugam; 286 Einwohner
⢠GieĂmannsdorf; 272 Einwohner
⢠GÜrlsdorf mit den Gemeindeteilen Frankendorf und Garrenchen sowie dem Wohnplatz Wanninchen; 509 Einwohner
⢠Karche-Zaacko mit dem Gemeindeteil Schollen und den Wohnplätzen Karche und Zaacko; 195 Einwohner
⢠Kreblitz; 156 Einwohner
⢠Kßmmritz; 102 Einwohner
⢠Paserin; 105 Einwohner
⢠Rßdingsdorf; 74 Einwohner
⢠Schlabendorf am See; 270 Einwohner
⢠Terpt; 160 Einwohner
⢠Uckro; 323 Einwohner
⢠Wierigsdorf mit dem Wohnplatz Drei Linden; 83 Einwohner
⢠Willmersdorf-StÜbritz mit den Wohnplätzen StÜbritz und Willmersdorf; 134 Einwohner
⢠ZÜllmersdorf mit dem Gemeindeteil Pelkwitz; 157 Einwohner
Zur Kernstadt Luckau mit 5359 Einwohnern gehÜren der Gemeindeteil Wittmannsdorf sowie die Wohnplätze Calauer Vorstadt, Sando und Sandoer Vorstadt.
Geschichte
Die älteste Ăberlieferung der Stadt geht auf eine Urkunde vom 19. Januar 1276 zurĂźck, in der sie als Lukkowe erwähnt wird.cite-ref-ortslexikon-5-0[5] NĂśrdlich der Stadt befand sich frĂźher ein slawischer Burgwall, der später mit einer Burg aus frĂźhdeutscher Zeit Ăźberbaut wurde. In Luckau wurde 1291 ein Dominikanerkloster errichtet. Im Dezember 1351 wurde der Luckauer Vertrag in der Stadt geschlossen. Als wohlhabende Stadt wurde Luckau 1492 zu einer der Hauptstädte der Niederlausitz. Zu diesem Zeitpunkt war der Ort eine gemischt deutsch- und sorbischsprachige Kleinstadt in sorbischsprachiger Umgebung. Noch Ende des 18. Jahrhunderts verlief die deutsch-(nieder)sorbische Sprachgrenze nur drei Kilometer nordĂśstlich der Stadtcite-ref-6[6], schon die NachbardĂśrfer Schollen, Karche, Zaacko und Cahnsdorf waren zu diesem Zeitpunkt noch sorbischsprachig.
Vom 14. Jahrhundert an bis etwa 1690 wurden zahlreiche DĂśrfer in der Umgebung unter die Lehnshoheit des Luckauer Rates gestellt. Als Gewerbe waren im 15. Jahrhundert unter anderem die Brauerei, die Textilindustrie vertreten. Als Kreuzungspunkt der historischen Handelswege SalzstraĂe und MessestraĂe war Luckau zudem ein wichtiger Warenumschlagplatz. Das Kloster Luckau wurde spätestens 1569 säkularisiert und der Stadt Ăźberlassen. Mit dem Prager Frieden 1635 wurde der sächsische KurfĂźrst mit dem Markgraftum Niederlausitz belehnt, das bis dahin unter bĂśhmischer Lehnshoheit stand. Im DreiĂigjährigen Krieg bauten die Schweden die Stadt Luckau als HauptstĂźtzpunkt aus; sie erlitt infolge der anschlieĂenden Auseinandersetzungen starke ZerstĂśrungen. Der Krieg fĂźhrte ferner zu einer Stagnation und schlieĂlich zum RĂźckgang der wirtschaftlichen Aktivitäten.
Das Rathaus von Luckau wurde 1652 bei einem Brand zerstĂśrt und bis 1675 wieder aufgebaut. Im Jahr 1755 lebten in der Stadt Luckau 2013 Einwohner.cite-ref-ortslexikon-5-1[5] Am 4. Juni 1813 wurde während der Freiheitskriege im Gefecht bei Luckau der Vormarsch franzĂśsischer Verbände auf Berlin durch die verbĂźndeten russisch-preuĂischen Truppen vereitelt. Im Rahmen einer Truppeninspektion weilte Napoleon am 20. und 21. Juli 1813 in Luckau. Er bezog Quartier in der oberen Etage des Sommerhauses des Kaufmanns Vogt, der damals der reichste Mann der Stadt war. Er war so wohlhabend, dass auch die Stadt Luckau sich von ihm Geld lieh. Da es in dieser Julinacht sehr kalt war, lieĂ sich Napoleon eine kupferne Wärmflasche ans Bett bringen, die heute noch im Niederlausitz-Museum Luckau zu besichtigen ist. Durch Beschluss des Wiener Kongresses von 1815 wurde die Niederlausitz preuĂisch, das Markgraftum aufgelĂśst und das Gebiet der Niederlausitz und damit auch die Stadt Luckau der Provinz Brandenburg angeschlossen.
In PreuĂen war Luckau Kreisstadt des Kreises Luckau. Im Jahr 1818 hatte die Stadt 2892 Einwohner und bestand aus 479 Wohngebäuden. Es gab zudem ein Lazarett, acht WindmĂźhlen und eine Scharfrichterei. Im Jahr 1856 gehĂśrten zu der Stadt noch 22 RatsdĂśrfer. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1871 hatte Luckau 4917 Einwohner in 1132 Haushalten; von den Einwohnern waren 2525 Männer und 2392 Frauen; 894 Einwohner waren Kinder unter zehn Jahren. Der mit Abstand grĂśĂte Teil der BevĂślkerung war evangelisch-lutherischer Konfession, zudem gab es 51 Katholiken und 23 Juden in der Stadt. Am 20. Dezember 1897 wurde Luckau mit dem Bahnhof an der Strecke der Niederlausitzer Eisenbahn an das Bahnnetz angeschlossen.cite-ref-7[7] Seit Anfang des 20. Jahrhunderts war Luckau ein bekanntes Moorbad. Im Jahr 1925 hatte die Stadt 4394 Einwohner, bis 1939 stieg die Einwohnerzahl auf 5001 an.
Auf der Gemarkung Alteno befand sich zur Zeit des Nationalsozialismus und während des Zweiten Weltkrieges der Fliegerhorst Alteno. Er diente Ăźberwiegend der Ausbildung von FlugzeugfĂźhrern der Luftwaffe. Erst 1944/45 lagen auch aktive fliegende Einheiten hier. Nach Kriegsende gehĂśrte Luckau zur Sowjetischen Besatzungszone und kam somit 1949 zur DDR. Die Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee nutzen den Flugplatz später als Dezentralisierungsflugplatz fĂźr das Jagdfliegergeschwader 1 âFritz Schmenkelâ. Bei der Gebietsreform am 25. Juli 1952 wurde der Landkreis Luckau sehr stark verkleinert, aus dem deutlich kleineren Nordteil wurde der neue Kreis Luckau im Bezirk Cottbus gebildet. Am Bahnhof Uckro kam es 1953 zu einem Zwischenfall bei der Flucht der tschechischen BrĂźder MaĹĄĂn nach West-Berlin, die eine GroĂfahndung der Volkspolizei auslĂśste und mehrere Tote forderte.
Nach der Wiedervereinigung blieb Luckau zunächst Ăźbergangsweise Kreisstadt des Landkreises Luckau im Land Brandenburg. Am 25. Mai 1992 bildete die Stadt mit 16 weiteren Gemeinden das Amt Luckau und Ăźbernahm somit den GroĂteil der Verwaltungsarbeit fĂźr die umliegenden Gemeinden. Bei der Gebietsreform am 6. Dezember 1993 ging Luckau im neuen Landkreis Dahme-Spreewald auf, womit die Stadt nach Ăźber 500 Jahren den Status einer Kreisstadt verlor. Am 1. Juni 1996 wurde der regelmäĂige reguläre Bahnverkehr am Bahnhof Luckau Zentrum eingestellt. Im Jahr 2000 war Luckau Standort der brandenburgischen Landesgartenschau. Unter anderem wurde ein neun Hektar groĂer Stadtpark angelegt. Das Amt Luckau wurde nach der Gemeindegebietsreform am 26. Oktober 2003 aufgelĂśst, nachdem die letzten vier verbliebenen Mitgliedsgemeinden nach Luckau eingemeindet worden waren.
Eingemeindungen
Sando wurde 1950 eingegliedert, 1957 kam Wittmannsdorf hinzu.cite-ref-8[8] GieĂmannsdorf folgte 1997cite-ref-9[9] Zwei weitere Gemeinden wurden 1998 eingegliedertcite-ref-10[10], Ende 1999 sechscite-ref-11[11]. Freesdorf wurde zum 31. Dezember 2000 eingegliedert.cite-ref-amtsblatt-12-0[12] Zwei weitere Orte folgten Ende 2001.cite-ref-13[13] Uckro kam dann 2002 hinzu.cite-ref-14[14] Vier weitere Gemeinden wurden im Jahr 2003 eingemeindet.cite-ref-15[15]
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Alteno | 15. März 1973 | Eingemeindung nach Duben |
| Bergen | 31. Dezember 1998 | |
| Cahnsdorf | 26. Oktober 2003 | |
| Duben | 26. Oktober 2003 | |
| Egsdorf | 31. Dezember 1999 | |
| Frankendorf | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach GĂśrlsdorf |
| Freesdorf | 31. Dezember 2000 | |
| FĂźrstlich Drehna | 1. Juli 1950 1. Januar 1991 31. Dezember 1999 | Umbenennung in Drehna Umbenennung von Drehna Eingemeindung nach Luckau |
| Garrenchen | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach GĂśrlsdorf |
| GieĂmannsdorf | 30. November 1997 | |
| GĂśrlsdorf | 26. Oktober 2003 | |
| Kaden | 15. März 1973 | Eingemeindung nach Duben |
| Karche | 1. Januar 1957 | Zusammenschluss mit Zaacko zu Karche-Zaacko |
| Karche-Zaacko | 31. Dezember 1999 | |
| Kreblitz | 31. Dezember 1999 | |
| KĂźmmritz | 31. Dezember 1999 | |
| Pelkwitz | 1. August 1973 | Eingemeindung nach ZĂśllmersdorf |
| Presehnchen | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Schlabendorf; 1987/88 fßr den Tagebau Schlabendorf-Sßd vollständig abgebaggert |
| RĂźdingsdorf | 1. April 1974 | Eingemeindung nach GieĂmannsdorf |
| Sando | 1. Juli 1950 | |
| Schlabendorf | 26. Oktober 2003 | |
| Schollen | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Karche |
| Stiebsdorf | 6. August 1964 | Eingemeindung nach Drehna; 1983 fßr den Tagebau Schlabendorf-Sßd vollständig abgebaggert |
| StĂśbritz | 1. Oktober 1962 | Zusammenschluss mit Willmersdorf zu Willmersdorf-StĂśbritz |
| StoĂdorf | 1. Januar 1957 | Eingemeindung nach Egsdorf; 1954 fĂźr den Tagebau Schlabendorf-Nord vollständig abgebaggert |
| Terpt | 31. Dezember 2001 | |
| Tugam | 1. Januar 1961 | Eingemeindung nach Drehna |
| Uckro | 1. Juni 2002 | |
| Wanninchen | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach GÜrlsdorf; bis auf ein Gebäude 1986 fßr den Tagebau Schlabendorf-Sßd abgebaggert |
| Wierigsdorf | 14. April 1966 | Eingemeindung nach GieĂmannsdorf |
| Willmersdorf | 1. Oktober 1962 | Zusammenschluss mit StĂśbritz zu Willmersdorf-StĂśbritz |
| Willmersdorf-StĂśbritz | 31. Dezember 1999 | |
| Wittmannsdorf | 1. Januar 1957 | |
| Zaacko | 1. Januar 1957 | Zusammenschluss mit Karche zu Karche-Zaacko |
| Zieckau | 1. September 1998 | |
| ZĂśllmersdorf | 31. Dezember 2001 | |
BevĂślkerungsentwicklung
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]cite-ref-18[18], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Der BevĂślkerungsanstieg zwischen 1995 und 2005 ist auf die schrittweise Eingliederung der Gemeinden des Amtes Luckau zurĂźckzufĂźhren. Die Einwohnerzahlen stammen vom Amt fĂźr Statistik Berlin-Brandenburg und kĂśnnen auf Grund unterschiedlicher Berechnungsvorschriften Abweichungen zu den vom Einwohnermeldeamt herausgegebenen Zahlen aufweisen.
Politik
Kommunalwahl 2024
Wahlbeteiligung: 66,6 % (2019: 60,2 %)
%
30
20
10
0
22,6 %
19,6 %
18,8 %
15,0 %
6,8 %
6,6 %
4,9 %
3,0 %
2,7 %
n. k.
%
L-L
UWG
SPD
CDU
FDP
Linke
Jahnke
Volt
GrĂźne
AfD
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
%p
10
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
â8
â10
â12
+9,0
%p
+6,9
%p
+3,7
%p
â2,4
%p
â1,9
%p
â1,9
%p
+0,9
%p
+3,0
%p
â5,3
%p
â11,9
%p
L-L
UWG
SPD
CDU
FDP
Linke
Jahnke
Volt
GrĂźne
AfD
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Anmerkungen:
Luckau-Land
Unabhängige Wählergemeinschaft Luckau
Einzelbewerber Andreas Jahnke
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Stadtverordnetenversammlung
Die Stadtverordnetenversammlung von Luckau besteht aus 18 Mitgliedern und dem hauptamtlichen BĂźrgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-19[19]
| Partei / Wählergruppe | Ergebnis 2024 | Sitze 2024 | | Ergebnis 2019 | Sitze 2019 | Ergebnis 2014 | Sitze 2014 | Ergebnis 2008 | Sitze 2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Luckau-Land | 22,6 % | 4 | | 13,6 % | 2 | 14,8 % | 3 | 18,1 % | 4 |
| Unabhängige Wählergemeinschaft Luckau | 19,6 % | 4 | | 12,7 % | 2 | 13,7 % | 2 | 0 8,8 % | 2 |
| SPD | 18,8 % | 3 | | 15,1 % | 3 | 17,4 % | 3 | 26,3 % | 6 |
| CDU | 15,0 % | 3 | | 17,4 % | 3 | 19,5 % | 4 | 19,8 % | 4 |
| FDP | 0 6,8 % | 1 | | 0 8,7 % | 2 | 12,8 % | 2 | 0 6,1 % | 1 |
| Die Linke | 0 6,6 % | 1 | | 0 8,5 % | 2 | 13,2 % | 2 | 17,2 % | 4 |
| Einzelbewerber Andreas Jahnke | 0 4,9 % | 1 | | 0 4,0 % | 1 | â | â | â | â |
| Volt | 0 3,0 % | 1 | | â | â | â | â | â | â |
| BĂźndnis 90/Die GrĂźnen | 0 2,7 % | â | | 0 8,0 % | 1 | 0 4,9 % | 1 | 0 3,7 % | 1 |
| AfD | â | â | | 11,9 % | 2 | 0 3,6 % | 1 | â | â |
BĂźrgermeister
⢠1990â2010: Harry MĂźller (parteilos)cite-ref-20[20]
⢠seit 2010: Gerald Lehmann (parteilos)
Lehmann wurde in der Stichwahl am 11. Oktober 2009 zum neuen Bßrgermeister gewählt. Er wurde am 24. September 2017 mit Mandat der Unabhängigen Wählergemeinschaft und der FDP mit 78,5 % der gßltigen Stimmencite-ref-21[21] und am 28. September 2025 mit Mandat von UWG, FDP und der Wählergruppe Luckau-Land mit 79,9 % der gßltigen Stimmencite-ref-22[22] fßr jeweils weitere acht Jahrecite-ref-23[23] in seinem Amt bestätigt.
Wappen
Das Luckauer Wappen wurde am 4. Januar 2005 genehmigt.
Städtepartnerschaften und -freundschaften
⢠SĹawa (deutsch Schlawa), Polen
⢠Merzig, Saarland, seit 2009
⢠Hansestadt Warburg, Nordrhein-Westfalen, seit 1992
⢠Plochingen, Baden-Wßrttembergcite-ref-27[27]
SehenswĂźrdigkeiten und Kultur
In der Liste der Baudenkmale in Luckau und in der Liste der Bodendenkmale in Luckau sind die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale verzeichnet. Die Altstadt von Luckau ist in den letzten Jahrhunderten von Kriegs- und sonstigen ZerstĂśrungen im Wesentlichen verschont geblieben und durch historische Bebauung aus dem 17. bis 20. Jahrhundert in seltener Geschlossenheit geprägt. Die Stadt ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft âStädte mit historischen Stadtkernenâ im Land Brandenburg.
Baudenkmäler
Die evangelische St.-Nikolai-Kirche ist eine gotische zweitĂźrmige Hallenkirche und wurde ab 1375 bis etwa 1437 errichtet. Im 15. Jahrhundert erfolgten weitere An- und Umbauten. Bei dem Kirchenbrand von 1644 gingen groĂe Teile der mittelalterlichen Ausstattung verloren. Die Wiederherstellung im Inneren erfolgte unter der Leitung der Architekten Petzsch und Bärgt im reichen Barockstil. Die Orgel wurde von 1672 bis 1674 durch den Leipziger Orgelbauer Christoph Donat errichtet, sie besitzt einen reich gegliederten barocken Prospekt. Um 2002 wurden RenovierungsmaĂnahmen an der Kirche durchgefĂźhrt.
Vor dem Bau der Pfarrkirche St. Nikolai diente die Georgenkapelle aus dem 13. Jahrhundert als Kirchengebäude. Seit der Reformation wird die Kapelle nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Bis 1935 diente die Georgenkapelle als Gerätehaus der Luckauer Feuerwehr. Weitere Kirchengebäude im Stadtgebiet sind die Autobahnkirche Duben und die Dorfkirchen Cahnsdorf, Egsdorf, Frankendorf, FĂźrstlich Drehna, GieĂmannsdorf, GĂśrlsdorf, Kreblitz, KĂźmmritz, Paserin, Schlabendorf, StĂśbritz, Terpt, Uckro, Zieckau, ZĂśllmersdorf.
GroĂe Teile der 1800 Meter langen Stadtmauer aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind erhalten. Besonders markant ist der Rote Turm. Das Luckauer Rathaus wurde im 15. Jahrhundert errichtet und brannte im Jahr 1652 nieder. Bis 1675 wurde es wieder aufgebaut. Nach der AuflĂśsung der Patrimonialgerichte im Jahr 1849 wurde das Rathaus um das kĂśnigliche Kriegsgericht erweitert und musste aus PlatzgrĂźnden aufgestockt werden. Der Marktplatz wird von zahlreichen barocken Wohnhäusern aus dem 17. Jahrhundert umsäumt, die zuletzt in den 1990er Jahren restauriert wurden. Einige dieser Bauten sind durch italienische Barockbaumeister reich stuckiert und mit prächtigen Fassaden versehen worden. Auf dem Marktplatz Luckau und in der Region um Luckau wurden 1965 filmische Abschlussszenencite-ref-28[28] des Antikriegsdramas Die Abenteuer des Werner Holt gedreht, im Mittelpunkt steht der zweite Hauptdarsteller Manfred Karge.
ehemaliges-kloster-gef-c3-a4ngnisehemaliges-kloster-gef-ngnisgef-c3-a4ngnis-luckaugef-ngnis-luckau
In der seit 1747 in einem ehemaligen Dominikanerkloster (1291â1546) aus dem Mittelalter in der Nähe des Marktes untergebrachten Justizvollzugsanstalt Luckau war von 1916 bis 1918 der sozialistische Politiker Karl Liebknecht inhaftiert. Daran erinnert eine Bronzestatue des Bildhauers Theo Balden, die 1969 auf dem Marktplatz aufgestellt und nach 1990 an ihren jetzigen Standort in einer GrĂźnanlage an der Stadtmauer im Bereich des Gefängnisses umgesetzt wurde. Während der Zeit des Nationalsozialismus waren hier etwa 1.000 zumeist politische Häftlinge inhaftiert, unter ihnen Wolfgang Abendroth, Robert Uhrig und GĂźnther Weisenborn. Nach SchlieĂung der Haftanstalt im April 2005 wurden dort Teile des Films Vier Minuten gedreht, der den Deutschen Filmpreis 2007 (fĂźr 2006) gewann. In der ehemaligen Klosterkirche wurde am 28. November 2008 nach erfolgter Restaurierung das Niederlausitz-Museum erĂśffnet, das bis dahin andernorts in der Altstadt untergebracht war.
Gedenkstätten
⢠Das Bronzedenkmal Karl Liebknechts, der zwei Jahre im Zuchthaus Luckaucite-ref-29[29]cite-ref-30[30] einsaĂ, wurde 1969 auf dem Marktplatz aufgestellt und nach der Wende an einen neuen Standort an der Stadtmauer bei der Nonnengasse verlegt.
⢠Ein Denkmal fßr die Opfer des Nationalsozialismus befindet sich auf dem August-Bebel-Platz
⢠Ein Gedenkstein fĂźr politische Häftlinge befindet sich seit 1946/47 auf dem Friedhof an der LĂźbbener StraĂe (Feld 87) auf einem Ehrengrab; er erinnert an 25 im Zuchthaus umgekommene politische Häftlinge.
⢠Die Gedenktafel fßr Häftlinge aus dem sowjetischen Speziallager Sachsenhausen erinnert seit 2002 an die 800 aus dem sowjetischen Speziallager ßberfßhrten Häftlinge, von denen mindestens 23 in Luckau starben. Die Tafel befindet sich an der Stadtmauer der Nordpromenade, ca. 100 m nÜrdlich des Liebknecht-Denkmals.
⢠In einem Waldstßck bei Uckro liegt eine Ehrengrabanlage mit Gedenkstein fßr acht sowjetische Kriegsgefangene, die 1942 gestorben sind.
⢠Vor der Grundschule des Ortsteiles Uckro befindet sich ein Gedenkstein, der mit Worten des Kommunisten Robert Uhrig an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus erinnert.
Museen
Im Rahmen des Kulturlandjahres Brandenburg 2008 wurde das Niederlausitz-Museum Luckau in der Kulturkirche, einst Kirche des 1291 gegrĂźndeten Dominikanerklosters und zuletzt bis 2005 Gefängnis, neu erĂśffnet. Es steht in der Tradition des 1912 gegrĂźndeten Kreis-Heimatmuseums. Die Sammlung mit Ăźber 15.000 Objekten, betrifft vor allem die nordwestliche Niederlausitz mit dem Altkreis Luckau. In den Ausstellungen Luckau â Tor zur Niederlausitz. Mensch â Kultur â Natur mit Katalog (2010 mit dem Designerpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet) und Im Knast. Haftalltag und Strafvollzug in Luckau (1747â2005) wird der Besucher auf die Geschichte Luckaus und der Region mit ihren Besonderheiten eingestimmt. Mehrfach pro Jahr wechselnde Sonderausstellungen, museumspädagogische Aktionen und FĂźhrungen, eine Präsenzbibliothek und die Touristinformation ergänzen das Bildungs- und Erlebnisangebot. In der ehemaligen Jugendhaftanstalt befand sich von 2010 bis 2020 das Museum fĂźr Humor und Satire der Stiftung Cartoonmuseum Brandenburg mit Dauer- und Sonderausstellungen, einer der Themenschwerpunkte sind DDR-Karikaturen. Ein neuer Standort fĂźr das Museum und/oder die Sammlung wird noch gesucht.
Vereine
In Luckau sind rund 80 Vereine aktiv. GrĂśĂter Sportverein ist der FSV Rot-WeiĂ Luckau mit Ăźber 300 Mitgliedern. Der Handballverein HC Spreewald stammt aus LĂźbben und Luckau. In den Ortsteilen existieren weitere Sportvereine, in Luckau und FĂźrstlich Drehna ist zudem jeweils ein Motorsportclub beheimatet. Des Weiteren gibt es in der Stadt Luckau einen Heimatverein, einen Karnevalsverein, einen Feuerwehrverein und weitere.
Der Nachbarschaftsverein Noppern vom TĂśpferende wurde erstmals 1523 dokumentiert und ist vermutlich der älteste bis heute bestehende Verein in Luckau. Entstanden sind die Noppern in dem westlichen Gebiet der Luckauer Vorstadt im Bereich Sandoer Vorstadt, LindenstraĂe und des Angers. Die Sonderausstellung Miteinander vor der Stadt â 500 Jahre Noppern des Niederlausitz-Museums zeigte 2023 die 500-jährige Geschichte dieser besonderen Luckauer Gemeinschaft.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
In Luckau gibt es eine Grundschule, eine Oberschule und das Bohnstedt-Gymnasium. Letzteres, bzw. dessen Vorgängerschulen, gehen bis ins 13. Jahrhundert zurßck und es ist das vermutlich älteste Gymnasium in Brandenburg.
Verkehr
Der Bahnhof Luckau-Uckro befindet sich etwa 10 km westlich vom Stadtzentrum im Ortsteil Uckro an der Bahnstrecke BerlinâDresden. Dort halten die ZĂźge der Regional-Express-Linie RE 8 nach Berlin sowie nach Elsterwerda bzw. Finsterwalde (nur wochentags).cite-ref-31[31]
Der an der Nebenstrecke UckroâLĂźbben gelegene Bahnhof Luckau Zentrum (frĂźher Luckau) â wie auch der Haltepunkt ZĂśllmersdorf â wurde seit der Einstellung des Personenverkehrs durch die Deutsche Bahn am 28. Februar 1995 (Strecke LuckauâUckro) bzw. 1. Juni 1996 (Strecke LuckauâLĂźbben) noch bis 2008 im Saisonverkehr von dem Privatbahnunternehmen Deutsche Regionaleisenbahn bedient. Seit 2021 bietet ein Ăśrtlicher Verein wieder gelegentliche Sonderfahrten nach LĂźbben an.cite-ref-32[32] Bis 1945 ging von dem Bahnhof auch eine Verbindung nach Finsterwalde ab, die als Reparationsleistung zwischen Luckau und Crinitz demontiert wurde.
Durch die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald ist Luckau mit einer PlusBus- sowie weiteren Regionalbuslinien erreichbar.
Luckau liegt am Knotenpunkt der BundesstraĂen B 87 (Herzberg (Elster)âLĂźbben), B 96 (ZossenâFinsterwalde) und B 102 (nach JĂźterbog). In den Jahren 2003/2004 wurde die Ortsumgehung Luckau fertiggestellt. Etwa zehn Kilometer Ăśstlich der Stadt befindet sich die Anschlussstelle Duben an der Autobahn A 13. Die Dorfkirche des Ortsteils Duben ist gleichzeitig eine Autobahnkirche.
Wirtschaft
Luckau wird seit dem 1. Juli 2019 als Mittelzentrum ausgewiesen.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Mit dieser Einstufung erhält die Stadt eine hervorgehobene Funktion fßr die Versorgung der umliegenden Gemeinden und ßbernimmt Aufgaben in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge.
Die Stadt verfĂźgt Ăźber mehrere Gewerbegebiete: Luckau Ost und West sowie das Industriegebiet Luckau-Alteno. Ăberregionale Firmen sind die Wolffkran International AG, Keimfarben GmbH und J. D. Geck GmbH. Im Ortsteil FĂźrstlich Drehna befindet sich die seit 1745 existierende Brauerei FĂźrstlich Drehna.cite-ref-35[35] Bis zu seiner Insolvenz betrieb auch die Drogeriekette Schlecker ein groĂes Auslieferungslager, das derzeit ungenutzt ist.
Auf dem Gebiet der Stadt stehen zahlreiche Windräder, insbesondere auf der Dubener Platte befindet sich ein groĂer Windpark.
Ehemaliger Flugplatz Alteno
Auf dem ehemaligen Flugplatz Alteno wurde seit 2007 die Planung eines UNO-Gesundheitszentrums vorangetrieben. Dieses Vorhaben scheiterte 2011, da man sich mit einigen Grundflächenbesitzern nicht auf den Verkauf einigen konnte.cite-ref-36[36]
Bis zur Stilllegung durch die Bundeswehr gab es in Alteno, einem Ortsteil von Duben, einen Militärflugplatz mit einer festen Start- und Landebahn, ein Tanklager und ein Munitionslager. Es waren ebenfalls fernbedienbare stationäre automatische Funkfeuer vom Typ PAR-8 in der Hauptlanderichtung in der Nähe von Alteno âAâ 1000 m und in GroĂ Radden âAOâ 4000 m vorhanden. Der Flugplatz diente in der DDR zuletzt dem Jagdfliegergeschwader 1 (JG-1) der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee am Fliegerhorst Holzdorf bei Jessen (Elster) als Ausweich-, Feld- und Ăbungsflugplatz. Der Rufname des Flugplatzes war Arno. Bis 2009 wurden auf diesem Gelände Motorsportveranstaltungen der Mehrzweckanlage (MZA) Luckau durchgefĂźhrt. Nach einer Zwischennutzung als Lagerplatz fĂźr Windkraftanlagen errichtete die Wirsol Solar AG Anfang 2012 auf dem Ăśstlichen Teil der Landebahn einen Solarpark mit 21 MWp Spitzenleistung.cite-ref-37[37] Das um den ehemaligen Flughafen gelegene Gewerbegebiet verfĂźgt von LĂźbben aus Ăźber einen Bahnanschluss.
PersĂśnlichkeiten
EhrenbĂźrger
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Johann Christian Adami (1662â1715), evangelischer Theologe, Generalsuperintendent in LĂźbben
⢠Christian Siegmund Georgi (1702â1771), evangelischer Theologe
⢠Heinrich Wilhelm von Zeschau (1760â1832), sächsischer Generalleutnant
⢠Johann Baumgarten (1765â1843), Botaniker
⢠Friedrich Gottlieb Heinrich Fielitz der JĂźngere (1774â1813), Mediziner, Herausgeber und Autor
⢠Heinrich AnschĂźtz (1785â1865), Schauspieler
⢠Clemens Cerrini de Monte Varchi (1785â1852), sächsischer General
⢠Heinrich August Fielitz (1797â1873), Mediziner
⢠Ottilie von Steyber (1804â1870), Erzieherin
⢠Friedrich August MoschĂźtz (ca. 1805ânach 1869), Orgelbauer
⢠Emil Bernhard von Boxberg (1808â1866), sächsischer Offizier
⢠Leopold von LoĂŤn (1817â1895), preuĂischer General
⢠Theodor Saemisch (1833â1909), Augenheilkundler
⢠Hermann Graser (1835â1903), Verlagsbuchhändler
⢠Hugo Jentsch (1840â1916), Landeshistoriker und Urgeschichtsforscher
⢠Robert Behla (1850â1921), Mediziner, Geheimer Medizinalrat
⢠Walther von Diest (1851â1932), preuĂischer Offizier
⢠Arthur Zapp (1852â1925), Schriftsteller
⢠Otto Wehle (1859â1928), Fabrikant
⢠Karl Bochow (1861â1937), Gymnasiallehrer fĂźr Mathematik und Naturwissenschaften
⢠Curt Kaiser (1865â1940), Politiker, BĂźrgermeister von Rixdorf bzw. NeukĂślln
⢠Georg Werner (1868â1947), Präsident des OLG Naumburg
⢠Hermann Schulze (1870â1962), Tischler und Politiker (SPD), Mitglied der Bremischen BĂźrgerschaft
⢠Theodor Schulze (1878â1926), Lehrer, Archivar, Publizist, in Alt-Schlabendorf geboren, später Direktor des Anhaltischen Staatsarchivs in Zerbstcite-ref-40[40]
⢠Heinrich Gustav Apel (1895â1975), Marionettenspielercite-ref-41[41]cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]
⢠Otto Schmidt (1896â1964), Jockey
⢠Erich Domaschk (1908â1974), Offizier der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg und MitbegrĂźnder des Bundes Deutscher Offiziere (BDO)
⢠Hans-Detlev Hennig (1927â2017), Bildhauer
⢠GĂźnter Kochan (1930â2009), Komponist
⢠Georg Mßller (* 1930), Mineraloge
⢠Herbert Helmrich (1934â2017), Politiker (CDU)
⢠Hans-Karl von Kupsch (1937â2020), Verwaltungsjurist
⢠Barbara Abend (* ca. 1940), Dramaturgin, Autorin und Regisseurin
⢠Dittmar Machule (* 1940), Architekt und Stadtplaner
⢠JĂźrgen KiĂner (1942â2019), Radsportler und -trainer
⢠Paul Werner Lange (* 1943), Seemann und Schriftsteller
⢠Carola Holland (* 1947), Illustratorin
⢠Katrin Martin (* 1950), Schauspielerin
⢠Gerd-RĂźdiger Hoffmann (* 1952), Politiker (Die Linke), 2004â2014 Mitglied des Landtages Brandenburg
⢠Andreas Hermann Apelt (* 1958), Autor, Publizist, Politiker (CDU), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
⢠DÜrte Wernick (* 1963), DDR-Bßrgerrechtlerin und Pfarrerin
⢠Stephan Nickisch (* 1966), Veterinärmediziner und politischer Beamter
⢠Fabian Jank (* 1996), Politiker (AfD), seit 2024 Mitglied des Landtages Brandenburg
⢠Felix Geisler (* 1997), FuĂballspieler
Mit Luckau verbundene PersĂśnlichkeiten
⢠Friedrich Gottlieb Heinrich Fielitz der Ăltere (1749â1820), Mediziner und Autor, Stadtphysicus von Luckau
⢠Johann Gottlieb Lehmann (1782â1837), Gymnasialdirektor in Luckau und Philologe
⢠Alexander Reinhold Bohnstedt (1839â1903), Pädagoge und Botaniker sowie Namensgeber des Bohnstedt-Gymnasiums
⢠Eugen Lasch (1870â1911), Musiker und Komponist, bis 1901 Lehrer und Organist der Nikolaikirche
⢠Karl Liebknecht (1871â1919), sozialistischer Politiker und Revolutionär, von 1916 bis 1918 Gefangener im Zuchthaus von Luckau
⢠GĂźnter Gruhn (1935â2019), Ingenieur und Verfahrenstechniker, wuchs in Luckau auf
⢠Hubert Illig (* 1939), Botaniker, lebt in Luckau
⢠Gabriele Senft (* 1949), Fotografin, wuchs in Luckau auf
⢠Wolfgang Filohn (* 1950), FuĂballspieler, stammt aus Luckau
⢠Nadine GraĂmel (* 1979), Politikerin (SPD), Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Luckau
Literatur
⢠Martin Zeiller: Lucca. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae et Lusatiae (= Topographia Germaniae. Band 12). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1650, S. 130â131 (Volltext [Wikisource]).
⢠Heinrich Berghaus: Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafenthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Band 3, 1. Ausgabe, Brandenburg 1856, S. 600â608 (books.google.de).
⢠Georg Hille: Chronologisches VerzeichniĂ der im Rathsarchiv zu Luckau in der Niederlausitz befindlichen Urkunden. In: Neues Lausitzsches Magazin. Im Auftrage der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften herausgegeben von E. E. Struve. GĂśrlitz 1869, S. 63â141 (books.google.de).
⢠Julius Vetter: Chronik der Stadt Luckau im Markgraftum Niederlausitz. Fr. MeiĂner, Luckau 1904, urn:nbn:de:kobv:517-vlib-625.
Weblinks
Commons
: Luckau
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Luckau
â ReisefĂźhrer
⢠Stadt Luckau
⢠Umfangreiche stadtgeschichtliche Darstellung in der Denkmalschutzsatzung, § 3 Begrßndung der Unterschutzstellung (Memento vom 2. Dezember 2010 im Internet Archive)
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-bb-11. BevĂślkerungsstand im Land Brandenburg Dezember 2024 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, basierend auf dem Zensus 2022) (Hilfe dazu).
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cite-note-hauptsatzung-33. â Hauptsatzung der Stadt Luckau â Lesefassung inkl. 3. Ănderung. Luckau 12. Dezember 2013 (luckau.de [PDF; 27 kB; abgerufen am 4. Juli 2015]).
cite-note-44. â Luckau | Service Brandenburg. Abgerufen am 1. Mai 2024.
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cite-note-1010. â StBA: Ănderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
cite-note-1111. â StBA: Ănderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
cite-note-amtsblatt-1212. â Amtsblatt fĂźr Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt fĂźr das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 2, Potsdam, 10. Januar 2001, S. 43, PDF.
cite-note-1313. â StBA: Ănderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
cite-note-1414. â StBA: Ănderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
cite-note-1515. â StBA: Ănderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
cite-note-1616. â Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald, S. 22â25
cite-note-1717. â BevĂślkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
cite-note-1818. â Amt fĂźr Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. BevĂślkerungsentwicklung und BevĂślkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
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cite-note-2222. â Wahl zur hauptamtlichen BĂźrgermeisterin/zum hauptamtlichen BĂźrgermeister 2025. Wahlleiter des Landes Brandenburg, 28. September 2025, abgerufen am 28. September 2025.
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cite-note-3737. â WIRSOL Solar AG verkauft 21 Megawatt Solarpark in Brandenburg. 13. Januar 2012, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 30. April 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.sonnewindwaerme.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-3838. â Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Magdeburg, Rep. H RĂśsa, Nr. 1491.
cite-note-3939. â Neuer EhrenbĂźrger in Luckau.@1@2Vorlage:Toter Link/www.lr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Lausitzer Rundschau. 10. Juli 2017.
cite-note-4040. â Theodor Schulze auf www.literaturport.de
cite-note-4141. â Mit groĂer Freude greif ich zur Feder (Memento vom 14. April 2013 im Internet Archive)
cite-note-4242. â Die Apels â eine Dresdner Puppenspielerfamilie zwischen Kaiserreich und DDR (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)
cite-note-4343. â Kasper, warum hast du so goldene Fäden? (Memento vom 12. September 2012 im Webarchiv archive.today)